Tag der offenen Gesellschaft – #TdOG22 Auch die Stadtbücherei steht für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

Montag, 20.6.2022 13-18 Uhr Stadtteilbibliothek Sossenheim – Terrasse auf dem Kirchberg

Die Stadtbücherei Frankfurt beteiligt sich zum zweiten Mal am bundesweiten Tag der offenen Gesellschaft. An drei Standorten in der Stadt heißt es diesmal „Platz machen!“. Auch die Stadtteilbibliothek Sossenheim ist mit von der Partie. Sie feiert diesen Tag zeitlich etwas versetzt am Montag, dem 20. Juni, während der Öffnungszeiten von 13 bis 18 Uhr auf der Terrasse mit Kaffee und Kuchen und lädt zum Gespräch über eine offene Gesellschaft ein. Die Teilnehmenden können über Gemeinsamkeiten und Unterschiede genauso diskutieren wie über Barrierefreiheit, faire Chancen für alle und gerechte Mitsprache oder Willkommenskultur.
Mitarbeitende der Stadtbücherei machen Platz für einen offenen und spielerischen Austausch und leihen den Besucherinnen und Besuchern ihr Ohr.


Weitere Termine:
Samstag, 18.6.2022 12-16 Uhr
Zentralbibliothek am Theodor-Raiffenstein-Platz


Samstag, 18.6.2022 11-14 Uhr
Stadtteilbibliothek Griesheim am Vorplatz Saalbau Griesheim

Kleines Fest im Cäcilia-Lauth-Spielpark

Der Cäcilia-Lauth-Spielpark wird in den kommenden Jahren erneuert.  Informationen darüber wird das Quartiersmanagement vorstellen. 

Fest steht, dass es weiterhin ein Spielpark bleiben soll. Ein Grund mehr für ein buntes Rahmenprogramm mit vielen Spiel- und Mitmachangeboten für Kinder und Familien.

Außerdem gibt es weitere Informationen zu den nächsten Schritten der Umsetzung des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt Sossenheim“. Sie werden die Gelegenheit haben mit dem Quartiersmanagement und dem Beirat ins Gespräch zu kommen. Der Tag wird auch einige Überraschungen parat halten, die das kleine Fest lebendig und sympathisch machen.

Kontakt
Gwendolin Schwab und Raoul Fessler, Quartiersmanagement „Sozialer Zusammenhalt Sossenheim”
E-Mail: quartiersmanagement.sossenheim@stadtberatung.info
Telefon: 069 21002061
Schaumburgerstraße 2, 65936 Frankfurt am Main

Bücherflohmarkt

Der Förderverein der Stadtteilbibliothek Sossenheim, der Sossenheimer Bücherwurm e.V., veranstaltet an drei Donnerstagen im Mai (5., 12. und 19.5.) jeweils von 15–17 Uhr einen Bücherflohmarkt. Bei trockenem Wetter findet er auf der Terrasse der Stadtteilbibliothek auf dem Kirchberg statt, bei  Regen in den Räumen der Bibliothek. Neben gespendeten und ausrangierten Büchern werden auch Comics, DVDs und Zeitschriften angeboten.

Roboter hört mit! – LautLesen 4.0

Vorlesespaß mit schönen Büchern und einem neugierig-lauschenden Roboter!

Dass Roboter auch gerne vorgelesen bekommen, können Kinder zwischen acht und zehn Jahren am Mittwoch, dem 11. Mai um 16 Uhr in der Stadtteilbibliothek Sossenheim selbst erleben. Sie dürfen dem humanoiden Roboter Ada aus einem Überraschungsbuch vorlesen. 

Roboter laut lesen 4.0

Anschließend stellt Ada Quizfragen zu der Geschichte. Teilnahme nur mit medizinischem Mund-Nasen-Schutz. Die Veranstaltungen werden unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt. Nur mit Voranmeldung unter Tel. 212-31159 oder unter sossenheim@stadtbuecherei.frankfurt.de.

Mainfähre hat nun montags Ruhetag

ffm. Die Fähre Frankfurt-Höchst, auch bekannt unter dem Namen „Walter Kolb“, ändert ihre Betriebszeiten. Ruhte der Fährbetrieb bisher mittwochs, bleibt die einzige Fähre im Frankfurter Stadtgebiet ab sofort montags fest an ihrer Anlegestelle vertäut. Die weiteren Betriebszeiten bleiben unverändert und lauten ab April Dienstag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.

Eine Fahrt kostet für Erwachsene 1,50 Euro und für Kinder 0,70 Euro. Die 12er-Sammelkarte kostet für Kinder 7 Euro und für Erwachsene 12 Euro.

Die Mitnahme von Fahrrädern ist grundsätzlich kostenlos. Da es sich um eine reine Personenfähre handelt, werden ausschließlich Personen und Fahrräder zwischen den Ufern Höchst und Schwanheim transportiert. Neben dem normalen Fährbetrieb werden auch immer wieder Sonderfahrten mit der historischen Fähre angeboten.

Zuständig für den Betrieb der Fähre ist das Amt für Straßenbau und Erschließung der Stadt Frankfurt am Main, das einen Pächter mit dem Fährbetrieb beauftragt hat.

Brotfabrik in Hausen wird zum Kulturdenkmal

Kulturelles und solziales Zentrum soll erhalten bleiben

ffm. Die ehemalige Brotfabrik im Frankfurter Stadtteil Hausen wird als Kulturdenkmal ausgewiesen. Das berichten Frankfurts Sport- und Planungsdezernent Mike Josef und Prof. Markus Harzenetter, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen. Da das Gebäude derzeit zum Verkauf steht, war in der Öffentlichkeit in den vergangenen Wochen über die Zukunft des Gebäudes und der darin untergebrachten kulturellen Nutzung spekuliert worden.
 
„Ich freue mich deshalb sehr über die Entscheidung des Landesamtes, die Brotfabrik unter Denkmalschutz zu stellen. Die Ausweisung als Kulturdenkmal würdigt den Stellenwert des Gebäudes und gibt zugleich allen Beteiligten Klarheit“, sagt Stadtrat Josef. „Bereits seit rund 40 Jahren zählt die Brotfabrik zu den bedeutenden Kultureinrichtungen der Stadt. Sie ist außerdem ein wichtiger sozialer Treffpunkt für den Stadtteil Hausen und weit darüber hinaus. Daher haben wir unsere planungs- und bauordnungsrechtlichen Handlungsmöglichkeiten geprüft sowie die denkmalschutzrechtliche Überprüfung durch das Landesamt für Denkmalpflege angestoßen. Denn wir wollen den Fortbestand der Brotfabrik sichern und der kulturellen Einrichtung Planungssicherheit geben.“
 
„Nach einer Ortsbegehung und gründlichen Recherchen haben wir festgestellt, dass das Gebäudeensemble der Brotfabrik im Frankfurter Stadtteil Hausen die Kriterien eines Kulturdenkmals aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen erfüllt“, sagt Harzenetter. „Die 1888 als Großbäckerei gegründete Brotfabrik ist ein bedeutendes Zeugnis für die Industrialisierung der Frankfurter Vororte und steht zugleich für die reiche Geschichte des ehemaligen Mühlendorfes Hausen, das seinen Aufschwung der Wasserkraft der Nidda verdankt.“ Die Brotfabrik, die bis 1972 noch Backwaren produziert habe und seit den 1980er Jahren als kulturelles Zentrum genutzt werde, präge den Stadtteil mit seiner markanten Schauseite aus zweifarbigem Sichtbackstein bis heute als eindrucksvolle Landmarke. „Aus diesen Gründen beabsichtigen wir, die Brotfabrik in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen einzutragen“, sagt Harzenetter. Die formelle Ausweisung als Kulturdenkmal stehe unmittelbar bevor.

Fünf Fragen – fünf Antworten zur Ukraine Krise

ffm. Der Krieg in der Ukraine hat auch in Frankfurt Bestürzung und eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. „Mit der Anteilnahme und dem Engagement der Bürger:innen zeigt Frankfurt seine Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine“, sagt Sozialdezernentin Elke Voitl. Nachfolgend fünf Fragen und fünf Antworten zu den Auswirkungen der Ukraine-Krise auf Frankfurt.
 
Ich möchte helfen – wie mache ich das am besten?
 
Die Stadt koordiniert die Plattform frankfurt-hilft.de und hat zwei E-Mail-Adressen für Menschen geschaltet, die helfen möchten. Wer Wohnraum anbieten möchte, kann sich per E-Mail an wohnraum@frankfurt-hilft.de melden; wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich per E-Mail an ukraine@frankfurt-hilft.de registrieren lassen. Die Mitarbeitenden dort nehmen das Angebot auf und melden sich.
 
Sammelt die Stadt Sachspenden für die Menschen in der Ukraine?
 
Die nach Frankfurt geflüchteten Menschen aus der Ukraine werden hier mit allem versorgt, was sie brauchen. Es herrscht kein Mangel. Daher braucht die Stadt derzeit für die Menschen in Frankfurt keine Sachspenden. Falls sich das ändert, stehen aktuelle Gesuche auf der Website frankfurt-hilft.de. Sachspenden für Menschen in der Ukraine oder in den Nachbarländern sammeln verschiedene Hilfsorganisationen und Vereine und bringen sie dort hin.

Wie bereitet sich Frankfurt auf Geflüchtete aus der Ukraine vor?
 
Es gibt unter Federführung des Sozialdezernats enge Absprachen zwischen den verschiedenen Ämtern und Dezernaten und die Stadt bereitet sich angesichts der unklaren Lage auf verschiedene Szenarien vor. Auch die Rettungsdienste und die Träger der freien Wohlfahrtspflege sind mit im Boot. Alle Beteiligten stimmen sich regelmäßig ab und die Stadt kann schnell auf eine veränderte Situation reagieren. 
 
Wie viele Geflüchtete sind bereits in Frankfurt und wie viele könnten kommen?
 
Seit Anfang der Woche kommen vereinzelt Geflüchtete aus der Ukraine nach Frankfurt. Die Situation ist aber sehr dynamisch und kann sich schnell ändern. Wenn die Menschen nicht bei Familie oder Freundinnen oder Freunden unterkommen oder weitere Hilfe benötigen, kümmert sich die Stadt um Lebensunterhalt und Unterkunft. Schätzungen, wie viele Menschen aus der Ukraine wann nach Frankfurt kommen könnten, sind sehr schwierig. Auch das Land und der Bund haben keine genauen Prognosen.
 
Welchen Status haben die Menschen in Frankfurt?
 
Das ist noch unklar, die Stadt hat noch keine Informationen von Land und Bund. „Ich werde in Frankfurt niemanden wegschicken oder wegen einer unklaren Rechtslage Hilfen verweigern“, sagt die Sozialdezernentin. „Wir haben schnell und unbürokratisch eine Frankfurter Lösung geschaffen – wir statten die Menschen übergangsweise mit einem Not-Krankenschein aus und sichern ihren Lebensunterhalt über Stiftungsmittel.“

Bevölkerungszahl nach Registerbereinigung und trotz Pandemie wieder auf über 750.000

Stadträtin O`Sallivan stellt aktuelle Statistiken zur Einwohnerzahl vor

ffm. Zu Jahresbeginn lag die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in Frankfurt am Main trotz der anhaltenden Corona-Pandemie wieder über der 750.000er Marke. „Zum 31.12.2021 waren insgesamt 753.626 Frankfurterinnen und Frankfurter mit Hauptwohnung in der Stadt gemeldet. Das waren zwar 5221 weniger als zum Vorjahreszeitpunkt“, verkündet die für die Frankfurter Statistik zuständige Dezernentin Eileen O’Sullivan die aktuellen Einwohnerzahlen. Aber unter Berücksichtigung des Rückganges von etwa 9400 Personen zur Jahresmitte durch Melderegisterbereinigungen sowie durch Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie, sei dies eine erfreuliche Entwicklung.
 
Im Nachgang der Wahl zur Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) und der Kommunalwahlen am 14. März 2021 musste das Melderegister um etwa 7200 Personen korrigiert werden. Diese Personen wurden aufgrund von nicht zustellbaren Wahlbenachrichtigungen von Amts wegen abgemeldet. Darüber hinaus war ein weiterer Bevölkerungsrückgang von gut 2200 Frankfurterinnen und Frankfurtern zu verzeichnen, der auf die eingeschränkte Mobilität aufgrund der Corona-Pandemie zurückzuführen sein dürfte. Im Laufe des zweiten Halbjahres hatte sich das gesamte Defizit von 9400 im Zuge der guten Arbeitsmarktentwicklung um rund 4200 Personen verringert.
 
Die allgemeine Entwicklung spiegelt sich auch in der Zahl der ausländischen Staatsangehörigen in Frankfurt wider. Ihr Anteil lag zum Jahresende 2021 bei 29,9 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Insgesamt sank die Anzahl der Frankfurterinnen und Frankfurter mit ausländischer Staatsangehörigkeit um 2084 auf 225.402 Personen. Während die Anzahl an Bürgerinnen und Bürger mit EU-Staatsangehörigkeit um 4641 sank, stieg die Anzahl der Frankfurterinnen und Frankfurtern aus Nicht-EU-Staaten insgesamt um 1382. Trotz der rückläufigen Zahlen bilden die ausländischen Frankfurterinnen und Frankfurter aus den Mitgliedstaaten der EU mit 42,7 Prozent immer noch den weit größten Anteil. 24,7 Prozent kommen aus dem übrigen Europa. „Das zeigt, dass Frankfurt durch und durch eine europäische Stadt ist, zu der viele Europäerinnen und Europäer einen besonderen Bezug haben und damit als Lebensmittelpunkt gewählt haben“, freut sich die auch für EU-Angelegenheiten zuständige Dezernentin.
 
Die Corona-Pandemie habe ganz klar ihre Spuren in der Stadt hinterlassen. Dies lasse sich an der Bevölkerungszahl ablesen, sagt O‘Sullivan. Aber die Stadt zeige, dass sie aufgrund ihrer Wirtschaftskraft und der attraktiven Lebensbedingungen sehr robust sei und ihr Wachstum in diesem Jahr fortsetzen dürfte.
 
Detaillierte Zahlen sind in den Ausgaben 3 und 4/2022 von „frankfurt statistik aktuell“ zu finden, die unter Frankfurt Statistik Aktuell | Stadt Frankfurt am Main als kostenlose PDF-Downloads zur Verfügung stehen und im Anhang zu finden sind.

Baumfällarbeiten im Stadtgebiet

ffm. Das Grünflächenamt teilt mit, in den kommenden Tagen aufgrund diverser Mängel und aus Gründen der Verkehrssicherheit verschiedene Bäume fällen zu müssen.
 
Im Ortsbezirk 2 muss im westlichen Teil des Rebstockparks eine Spitz-Ahorn mit der Baumnummer 1835 aufgrund Pilzbefalles weichen. Fehlende Entwicklungsmöglichkeiten stehen einer Nachpflanzung entgegen.
 
Ersatz gibt es hingegen für eine Reihe von Bäumen im Ortsbezirk 6. So muss im Grünzug am Sulzbach die abgestorbene Esche mit der Nummer 9/A gefällt werden. Gleiches gilt für die Hänge-Birke mit der Nummer 133 in der Spielanlage Bechtenwaldstraße, die von Pilzbefall betroffen ist, ebenso wie die Schwedische Mehlbeere mit der Nummer 58 im Dunantring. Ebenfalls Ersatz gibt es für die abgestorbene Gewöhnliche Hainbuche mit der Nummer 291 am Taunusblick. Nicht möglich ist das hingegen aufgrund zu dichten Bestandes für Berg-Ahorn Nummer 192 in der Ludwig-Landmann-Straße südlich des Sportplatzes. Der Baum ist faul und morsch

Projekte Meerforelle, Nase und Fischwanderung

ffm. Die alljährliche Senkung der Niddawehre ermöglicht nicht nur der Meerforelle das Wandern, sondern auch den Nasen. Das Nasenprojekt zur Wiederansiedelung dieses Fisches ist inzwischen schon über 30 Jahre alt. Die Fische können bei ihrer Wanderung das bereits umgebaute Höchster Wehr noch passieren. Flussaufwärts aber sind die Klappenwehre in Sossenheim, Hausen, Praunheim und Eschersheim eine unüberwindliche Barriere. Die Wehrklappen werden daher zweimal im Jahr gelegt. In Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde, der Oberen Fischereibehörde und den Projektbeteiligten geschieht dies nun Anfang März. Nach zwölf Tagen werden die Wehrklappen wieder gestellt, die Nidda wird dann also wieder angestaut.